Diagnose und Therapie der Besetzung durch Wesenheiten und Fremdenergien

Jeder Therapeut, jeder Patient wird früher oder später mit dem Thema Besetzung durch Wesenheiten konfrontiert werden. Die Frage ist lediglich, ob er es bemerkt, ob also ein bewusster Umgang damit möglich sein wird oder nicht. Dieser hängt vor allem davon ab, ob eine solche Besetzung vor allem durch den Therapeuten überhaupt für möglich gehalten wird. Dies ist allerdings notwendig, um einerseits den Patienten optimal behandeln zu können, und andererseits sich als Therapeuten selbst zu schützen. Denn viele Therapeuten – vor allem Kinesiologen – kennen das Problem, sich nach der kinesio­logischen Behandlung eines Patienten schlecht zu fühlen. Dies ist sicherlich in manchen Fällen ein Problem mangelnder (energetischer) Abgren­zung des Therapeuten von seinem Patienten. Es wird jedoch oft zumindest auch ein Problem nicht erkannter Besetzungen sein, die während der Behand­lung vom Patienten auf den Therapeuten wechselten! Davor kann sich der Therapeut nur schützen, indem er sich dieses Problems jederzeit bewusst ist und danach handelt.

Besetzungen von Wesenheiten sind so häufig, dass sie in der Praxis täglich anzutreffen sind. Eine Ursache dafür ist, dass Wesenheiten überall anzutreffen sind und daher jeden jederzeit besetzen können. Es gibt jedoch keine charakteristische Symptomatik. Teilweise sind den Besetzungen jedoch kon­krete Beschwerden zuzuordnen. Der Beweis ist erbracht, wenn nach der Behandlung die Symptomatik (sofort) verschwunden ist. Diese Beschwerden können körperlich sein (z.B. extremer Würgereiz oder immer wiederkehrende starke Übelkeit beim Autofahren; Zusammenhänge zu akuten Erkrankungen sind häufig) oder auch psychisch (Gefühl von depressiver Verstimmung, Gefühl von ”benebelt sein”, Aggressivität gegen Mensch und Tier, man kennt sich selbst nicht wieder und denkt: ”So etwas würde ich doch normalerweise nie tun” etc.).

Um Missverständnissen vorzubeugen: In meinem derzeitigen Weltbild (N. Merz) und meiner Erfahrung gibt es keinen (personalen) Teufel oder etwas in dieser Art. (Es gibt allerdings Menschen, die es mehr oder weniger gut mit sich und ihren Mitmenschen meinen.) Bei den hier besprochenen Besetzungen handelt es sich also niemals um Besetzungen durch den Teufel, Satan, böse Mächte oder wie immer man dies nennen mag. Dieses Skript bespricht ausschließlich die Behandlung von Wesenheiten im Sinne von Seelen oder Daseinsformen, die nicht inkarniert sind und die einen inkarnierten Menschen besetzen. Die unten besprochene Therapie hat demzufolge nichts mit ”Exorzismus” oder ”Teufelsaustreibung” zu tun.

Da die Symptomatik einer Besetzung durch Wesenheiten so viele ”Gesichter” haben kann und vor allem dem Patienten oft erst nach erfolgreicher Behand­lung klar wird, dass er vorher ein Problem damit hatte, ist die Diagnose einer solchen Besetzung schwierig. Wir sind dabei auf außersinnliche Wahrnehmungen angewiesen – oder wir bedienen uns des kinesiologischen Tests mit Mudras (symbolische Handzeichen). Diese werden an­hand vieler Abbildungen und Erläuterungen gelehrt.

50 Seiten, EUR 24,00