Lichtkörper – können Sie mit dem Begriff genauso viel (oder besser gesagt: genauso wenig) anfangen wie ich selbst, als ich ihn zum ersten Mal hörte? Dennoch klang er für mich durchaus reizvoll in dem Sinne: „Das interessiert mich, einen Lichtkörper hätte ich auch gerne.“ Aber wie bekomme ich ihn? Es gibt esoterische Schulen, die ihren Teilnehmern bestimmte Rituale anbieten. Danach soll jeder Teilnehmer über einen Lichtkörper verfügen.
Ich weiß nicht, ob es so einfach ist – für uns war es jedenfalls eine lang dauernde, anstrengende Arbeit, einen Lichtkörper im Sinne dieses Buches und damit im Sinne des Wissens von Atlantis aufzubauen. Es dokumentiert meine mediale Kommunikation mit den Wesen, die sich am Ende meines letzten Buches als Atlanter zu erkennen gaben (Homöopathische Verreibungen 4 – Die Rückkehr der Atlanter).
Die in diesem Buch beschriebene Technetium-Verreibung lehrte uns, dass es entgegen unserer Hoffnungen keine Lösung für die Probleme des naturwissenschaftlichen Zeitalters gibt. Technisierung erfordert immer noch mehr Technik, um die mit ihr entstandenen Probleme wieder in den Griff zu bekommen (z.B. Umweltprobleme). Daraus entsteht ein Teufelskreis, dessen Problematik nicht gelöst, sondern nur verlassen werden kann – im Bild aus der (zweidimensionalen) Ebene des Kreises nach oben (bzw. unten) in die dritte Dimension. Um diesen Dimensionssprung leisten zu können, musste der Mensch einen neuen, einen kollektiven Körper aufbauen: den Lichtkörper. Bereits in der Technetium-Verreibung schlugen die Atlanter vor, dazu die Verreibung der sog. klassischen sieben Metalle zu nutzen.
Diese sind als „zweiter Mysterienbereich“ auch Teil der sog. „Großen Arzneimittelreise“ Witold Ehrlers. Die sieben Metalle beschreiben die komplizierten Prozesse, die ermöglichen, dass unsere unpolare Seele, aus dem Jenseits kommend, sich im Diesseits mit einem polaren Körper verbinden kann. Diese Prozesse schaffen damit eigentlich etwas Unmögliches, denn sie verbinden die Apolarität mit der Polarität – ein inkarnierter Mensch, ein Wesen mit Seele und Körper, entsteht.
Im Rahmen der Großen Arzneimittelreise werden diese Prozesse „nur“ nachvollzogen, auf dem Weg vom Blei zum Gold. Während ihres Inkarnierungsprozesses durchlebte die Seele allerdings diese Prozesse in umgekehrter Reihenfolge – letztere ist notwendig, um etwas Neues zu erschaffen (in diesem Fall das neu inkarnierte Kind).
Aus diesem Grund verrieben wir diese Metalle beginnend mit dem Gold (vgl. Homöopathische Verreibungen 4 – Die Rückkehr der Atlanter, Aurum muriaticum natronatum-Verreibung), um schließlich beim Blei den mithilfe dieser Prozesse aufgebauten Lichtkörper als neues „Instrument“ nutzen zu lernen. Außerdem war es nötig, jeweils ein Salz dieser Metalle zu verreiben, weil so die Verbindung des Lichtkörpers mit unserer Seele erst ermöglicht wurde.
Eingestreut in diesem langen Metallweg finden Sie noch die Verreibung der Delfinmilch (Lac delphinum), die nicht nur Atlantis erneut thematisiert, sondern unmissverständlich das Scheitern des Menschheits-Kollektivs an den Problemen des technischen Zeitalters auf verschiedenen Ebenen betont – mit durchaus auch konstruktiven Konsequenzen.
Äußerst spannend gestaltete sich die Verreibung des Edelgases Argon im Wechsel mit der Kamelmilch (Lac camelinum) – sicherlich ein weiteres Novum in der Homöopathie, und mit überraschendem Ausgang bezüglich unseres Verständnisses der „Realität“.
Die hochgiftige Wasserschlange Hydrophis cyanocinctus greift diese Erkenntnisse noch einmal auf, bevor die Engel-Verreibung (Angelus) mit ihren Durchsagen einen weiteren Höhepunkt des Buches markiert.
562 Seiten, EUR 39,95
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